menue1

Site menu:


Wir suchen Fahrer
und Fahrerinnen!

Sie wollen Mitglied werden?

Neuigkeiten:

Wir fahren nach Fahrplan - trotz Corona-Lockdown!

Genießen Sie unseren neuen BürgerBus!











Aktualisierte
Fahrgastzahlen
März 2021
















Bisherige Besucher und Besucherinnen:

    
0284230

Es sind im Moment
2 Besucher online.


Aktualisierung am
10. April 2021
Menue
Startseite


Wir fahren nach Fahrplan - trotz Corona-Lockdown!



Start des neuen BürgerBusses am 1. März, 7:40 Uhr


 

434.936 Kilometer und eine Laufzeit von sechs Jahren und zwölf Tagen hat der alte Kirchlintler BürgerBus auf dem Buckel und gehört damit zu den Fahrzeugen, die ersetzt werden müssen. Die letzte Fahrt war vergangenen Freitag, 26. Februar. In den „Bestimmungen über die Gewährung von Zuwendungen für die Beschaffung von neuen BürgerBusfahrzeugen in Niedersachsen“ ist genau festgehalten, wann ein neuer BürgerBus beantragt werden kann: „Als Ersatzbeschaffung für BürgerBusfahrzeuge, die zum Zeitpunkt der Ersatzbeschaffung ein Alter von mindestens sieben Jahren erreichen oder ein Alter von mindestens fünf Jahren erreichen und eine Laufleistung von über 250.000 km aufweisen. Dabei muss das zu ersetzende Fahrzeug in den letzten vier Jahren auf den Antragsteller zugelassen sein.“

Das alles traf bereits auf den Kirchlintler BürgerBus im Jahr 2019 zu, als Rüdiger Klinge, Vorsitzender des BürgerBusvereins, die Neuanschaffung bei der Landesnahverkehrsgesellschaft in Hannover beantragte. Damals gingen alle davon aus, dass der Bus Anfang 2020 seine erste Tour durch den nördlichen Teil der Gemeinde fahren würde. Durch die Corona-Pandemie verschob sich alles um ein komplettes Jahr. Und so fand die sogenannte Jungfernfahrt am heutigen 1. März, statt. In der vergangenen Woche konnte im kleinen Kreis von BürgerBuslern mit Bürgermeister Wolfgang Rodewald und Henning Rohde, Geschäftsführer von Aller-Bus, dem Konzessionsträger, der neue BürgerBus dem Verein übergeben werden.

Neu an dem sechs Meter langen Niederflur-BürgerBus ist unter anderem der Einbau eines drehbaren Klappsitzes, wodurch sich eine Rollstuhl-Rangierfläche von rund zwei Metern ergibt. „Das Herzstück ist allerdings die IVU-Ticket-Box, mit der Fahrscheine ausgedruckt und weitere Funktionen gesteuert werden“, freut sich Rüdiger Klinge. Zu den automatisch gesteuerten Funktionen zählen beispielsweise die Linieneingabe und die äußere Linienanzeige. Der integrierte Bordrechner ist die digitale Schaltzentrale im Bus. Klinge: „Die Box ist eine große Vereinfachung für die Fahrer.“

Wer hätte 2015, bei der Indienststellung des zweiten Busses, gedacht, dass die ehrenamtlichen BürgerBusfahrer in dem jetzt zurückliegenden Zeitraum von sechs Jahren – das sind rund 1530 Fahrtage und gut 13.770 Stunden – circa 46.000 Fahrgäste befördern würden? Und das unfallfrei und zur großen Zufriedenheit der Nutzer!

Heute nun am 1. März fuhr Rüdiger Klinge den dritten Kirchlintler BürgerBus zum ersten Mal auf dessen Tour durch den nördlichen Teil der Gemeinde. Wenn alles so verläuft wie in den vergangenen elfeinhalb Jahren, seit der ersten Fahrt im Oktober 2009, wird im Jahr 2026 der vierte BürgerBus in Dienst gestellt werden können. „Und vielleicht wird es dann ein Elektrobus sein,“ meint Henning Rohde.